Tennisclub Waldstetten
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Interview  mit Oliver Kucinic


 


Oliver, zunächst die obligatorische Frage, seit wann spielst du Tennis?

 Gute Frage...2011! Florian Stütz und ich haben uns zur “Schnupper-Tennis-Aktion” damals angemeldet und waren gleich überzeugt, sowohl vom Tennissport an sich, als auch vom Miteinander der Mitglieder im Verein. Nach dem Programm sind wir dann gleich dem Verein beigetreten.

 Wann bist du in die Herren 30–Mannschaft eingetreten?

 Das war meine ich 2014! Da zu dieser Zeit noch ein paar 30er im Verein Mitglied wurden, haben wir gemeinsam beschlossen, eine 4er Herren 30 Mannschaft anzumelden und uns dem sportlichen Wettkampf auf Vereinsebene zu stellen. Ein Jahr später konnten wir schon eine 6er Mannschaft anmelden.

 Du hast den C-Trainerschein gemacht, wann und warum?

 Den habe ich 2015 beim WTB in Biberach gemacht. Ich wurde damals vom Verein angesprochen, ob ich nicht Lust hätte das “Schnupper-Tennis-Programm” zu leiten, was ich dann auch gleich annahm. Vielen Dank nochmals für den Support vom Verein!



Mit welchem Aufwand ist das Training der Schnupperer verbunden?

 Der Aufwand für das Training ist überschaubar, da die meisten Teilnehmer entweder nie oder vor vielen Jahren einen Tennisschläger in der Hand hielten. Was wir im Training machen sind Grundlagen wie z.B. Erklärung der Spielregeln, leichtes Schlagtraining, kleine Spiele...sodass nach den 10Wochen Training ein Spiel zustande kommt.

 Du warst bis zur letzten Saison lange Zeit unser Wirtschaftleiter und hast diesen Job perfekt ausgeführt. Wie viel Arbeit steckt in diesem Amt?

 In diesem Amt steckt schon viel Arbeit und Verantwortung. da ich den Beruf Koch erlernt habe und viele Jahre in der Gastronomie tätig war, war natürlich mein Anspruch an mich und an meine Stellvertreterin Tina Kucher recht hoch, was wir, denke ich, doch ganz gut hinbekommen haben. Ob es jetzt Veranstaltungen waren wie unser Jubiläum 2016, Saisoneröffnung oder der Stand am Waldstetter Herbst, das schönste war immer wenn man danach sieht wie gut etwas funktionieren kann, wenn man es gemeinsam angeht!

 Das Amt hast du dieses Jahr an Tina Kucher, deine Stellvertreterin, abgegeben. Warum?

 Da mir einfach die Zeit fehlt, das Amt so auszufüllen, wie ich es mir vorstelle. Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Drechselei und dem Kunsthandwerk. Ende letztes Jahres habe ich mich dann entschlossen, dies gewerblich zu betreiben, was natürlich viel Zeit in Anspruch nimmt, da ich nach wie vor völlig infiziert bin vom “Holz-Fieber” und beruflich vorankommen möchte.

Aber keine Sorge, Tina und ihre neue Stellvertreterin werden die Wirtschaftsleitung super machen, da bin ich mir sicher! Außerdem bin ich ja nicht aus der Welt und werde den Verein unterstützen wo ich nur kann!

 Wie lange dauert es, bis du einen Lampenschirm gedrechselt hast?

 :) für meine großen Lampenschirme brauche ich einen ganzen Tag zum Drechseln, danach wird der Lampenschirm ca. drei Wochen mit feuchten Spänen getrocknet. Jeden Tag werden die Späne gewechselt, damit sich nichts verzieht. Danach brauche ich noch einen kompletten Tag, um den trockenen Lampenschirm von Hand zu schleifen und einzulassen….der Aufwand ist hoch, doch das fertige Ergebnis ist es definitiv wert!

 Was war bis jetzt dein bester oder schwierigster Auftrag?

 Hmm….die Aufnahme meiner Produkte in der “StuttgARTfactory”. Dort wird maximale Qualität und Innovation erwartet, welche ich natürlich versuche zu erfüllen und eventuell zu toppen! ;)

 Die letzte Frage, was wünschst Du Dir für die kommende Saison?

 Dass wir Herren30 endlich aufsteigen!!!...und natürlich alle anderen Mannschaften auch, Gesundheit und eine super Tennis-Saison 2018!!!

 Vielen Dank für das Interview!