Tennisclub Waldstetten
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Herren 55 1 2017

Herren 55 Bezirksliga:

 

Knapp gescheitert und doch gewonnen!

 

Der Start in der neuen Liga „Herren 55 Bezirksliga“ lief vielversprechend. Zuerst hielten sich unsere Jungs in Giengen an der Brenz mit einem 3:6-Sieg schadlos. Dann folgte zuhause ein überragender 9:0-Erfolg über die Oldies aus Satteldorf, deren Sättel nicht genügend festgezurrt waren für das Power-Tennis aus Waldstetten. Frisch gestärkt und motiviert ging es dann wiederum zuhause gegen Mögglingen ebenfalls im Eiltempo zur Sache. Mit 9:0 wurde das Lokal-Derby von unseren Oldies dominiert, wobei unser „großer Blonder“ mit seinen blauen Augen einmal mehr in ewiger Jugend glänzte. Mit dem selben klaren Ergebnis wurden dann auch die Hengste vom TA SpVgg Hengstfeld auswärts niedergerungen. Alles lief nun auf den Showdown mit den ebenfalls verlustpunktfreien Freunden aus Riesbürg hinaus, mit denen unsere Jungs sich jahrelang gemessen hatten und stets mit Siegen glänzen konnten. Vom „Frauen-Beauftragten“ Martin vor dem Match emotional eingestimmt, wurde wohl zuviel an verständnisvoller und liebenswerter „anima“ versprüht und weniger der kraftvolle und kämpferische „animus“ gestärkt, so dass der von allen erwartete Sieg plus Meisterschaft und Aufstieg denkbar knapp verfehlt worden war, denn die Gäste siegten äußerst glücklich mit 4:5.

Natürlich fertigte Martin Müller den Boss von Riesbürg Alfred mit 6:0/6:2 gewohnt souverän ab. Doch dann folgten enge Matches. Sportwart und Gran-Jefe Wolfgang Teuchert musste sich im Match-Tie-Break denkbar knapp geschlagen geben (6:3/4:6/7:10). „Festus“ Michael Vester konnte dagegen als Marathon-Man seine Partie im Match-Tie-Break gewinnen (7:6/5:7/10:4). Unserem ansonsten Sturm-erprobtem Johann Maier gelang an diesem Tag gegen einen unglaublich starken Widerpart wenig, somit hatte er das Nachsehen (1:6/0:6). Einen Nervenkitzel der besonderen Art lieferte sich Capitano Hajo Miller mit seinem Gegner, den er schließlich mit sprichwörtlichem Charme entnervte oder waren es vielleicht auch mitunter eloquente Wortsalven, die zum Erfolg führten (6:4/6:4). Dann folgte der eigentlich fest eingeplante Erfolg von Eberhard Fritz, der jedoch schon vorher leicht angeschlagen sich zu Beginn der Partie so schwer verletzte, dass er sich kaum mehr auf den Füßen halten konnte und das Match geradezu kampflos verloren geben musste. Beim Stand von 3:3 sollten die Doppel die Entscheidung bringen. Martin und „Lancelot“ Winfried Loth siegten klar (6:0/6:3). Doppel Drei (Charly Bundschuh und Ihle Maier) mussten sich mit 3:6/2:6 gegen ein sehr gut eingespieltes Doppel geschlagen geben. Nun sollte das Doppel Eins (Wolfe und Hajo) die Ernte einfahren, was im ersten Satz gelang (6:4), dann jedoch wurden die Knie unserer Heroen immer weicher und die Schlaghand bei beiden immer zittriger, so dass der zweite Satz mit 3:6 und der Match-Tie-Break mit 7:10 verloren ging. Daher blieb in der Tabelle nur die Vize-Meisterschaft übrig. Doch unsere Jungs fühlten sich dennoch als moralische und vor allem auch als ästhetische Sieger, besonders nach langem feuchtfröhlichem Fest danach, denn im „kleinen gallischen Dorf“ versteht man auch nach Niederlagen zu feiern und sich als eingeschworene Truppe zu zelebrieren: Martin Müller, Wolfgang Teuchert, Michael Vester, Johann Maier, Hajo Miller, Eberhard Fritz, Winfried Loth, Klaus-Jürgen Roos, Charly Bundschuh und „gute Laune-Coach“ Hämmi. Und natürlich weilte auch in unseren Herzen unser Andy unter uns....